Grundsatz der Organisation

Eine feine und immer wieder in Vergessenheit geratende Regel lautet:

"Regelmäßig aufräumen!"

Dieser Kernsatz lässt sich im privaten Bereich nicht nur beim vollgestopften Keller, sondern auch bei Beziehungen, Sportarten, Abonnements, Gewohnheiten etc. anwenden.

Und wie wird entschieden, was weggeworfen werden kann? Man stellt einfach nur drei Fragen.

  • Brauche ich das wirklich?

  • Macht es mich glücklich?

  • Erleichtert es mein Leben?


  • Wird nur eine Frage mit "ja" beantwortet - o.k.
    Wird allerdings eine Frage mit "nein" beantwortet -> weg damit oder jemanden anderen damit glücklich machen/verkaufen/spenden/auf den Müll damit!

    Im betrieblichen Bereich gilt dieses ebenso und das in ganz besonderem Maße. Es ist manchmal unglaublich, welcher Wildwuchs an völlig überflüssigen, aufwendigen und damit teuren Abläufen, Ritualen, Spleens und "liebgewonnenen Gewohnheiten" ihre Mitarbeiter ohne Ihr Zutun entwickelt haben.

    Das allerwichtigste Organisationsprinzip heißt:

    "Vereinfachen durch Weglassen."

    Und wie wird entschieden, was weggelassen werden kann? Man stellt einfach nur drei Fragen.

  • Bringt es einen Mehrumsatz oder erhöht es den Deckungsbeitrag?

  • Dient es der Leistungs- und Effizienzsteigerung?

  • Dient es dem Unternehmensziel?


  • Falls Sie eine dieser Frage mit "ja" beantworten, darf die Sache bleiben.
    Wird eine Frage allerdings mit "nein" beantwortet, scheint die Sache nicht wirklich nutzvoll zu sein.

    Diese Vorgehensweise ist nach obigem Organisationsprinzip aufgestellt worden. Sicher werden Ihnen solche Dinge wie "Steuern" oder "Statistisches Bundesamt" prompt eingefallen sein. Ihr Unternehmen braucht diese Dinge auch wirklich nicht - dafür gibt es dann die Gesetze als Rahmenparameter, die es entsprechend einzuhalten gilt.

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